Kassel-Symposium deckt auf: Kentlers Sexualpädagogik in kirchlichen Schulen

DemofürAlle | Symposium 2026 - Screenshot Youtube

Beim Symposium „Kentler – Kinder – Kirche” am 11. April 2026 belegten Experten die Durchdringung kirchlicher Bildungsinstitutionen durch pädophil kompromittierte Konzepte. Das Erzbistum Hamburg lieferte den schärfsten Anschauungsfall.

 

Das Hamburger Modell

Das Symposium „Kentler – Kinder – Kirche“, veranstaltete am 11. April 2026 in Kassel von der „Aktion für Ehe & Familie – DemoFürAlle” gemeinsam mit der internationalen Petitionsplattform CitizenGO, hat in sieben Fachvorträgen belegt, was kirchliche Erziehungsträger bislang gern beschweigen: Konzepte der modernen „sexuellen Bildung”, die in kirchlichen Kitas und Schulen Einzug halten, wurzeln tief in den Schriften des pädokriminellen Pädagogen Helmut Kentler (1928–2008).

Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin von DemoFürAlle, erklärte in Kassel:

„Nicht nur die Konzepte zu Sexualpädagogik und Missbrauchsprävention staatlicher Kitas und Schulen werden von der pädophil kompromittierten Kentler-Sielert-Schule dominiert, sondern leider auch kirchliche Einrichtungen. Unser Symposium hat die massiven Gefahren für Kinder dargelegt und den krassen Widerspruch der ‚sexuellen Bildung’ zum christlichen Menschenbild und zur christlichen Sexualmoral offenbart.”

Weihbischof em. Dr. Marian Eleganti eröffnete die Tagung mit der kirchlichen Lehre über Sexualität: Diese entspreche der menschlichen Natur und schütze insbesondere die Würde von Frau und Kind. Sozialwissenschaftlerin Susanne Hartfiel zeigte, wie unter dem Deckmantel von Missbrauchsprävention Inhalte vermittelt würden, die aufgrund ihres pädophilen Ursprungs das Gegenteil von Prävention bewirkten. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Room Göbeke wies nach, dass die Kernthese der Kentler-Sielert-Schule, Kinder seien „von Geburt an sexuelle Wesen”, von seriöser Entwicklungspsychologie „in keiner Weise bestätigt” werde.

Besonders konkret wurde das Symposium am Beispiel des Erzbistums Hamburg. Generalvikar Pater Sascha-Philipp Geißler SAC setzte dort am 4. Juni 2025 das Konzept „Männlich, weiblich, divers” in Kraft, das wesentlich auf der Kentler-Sielert-Schule beruht und ab Schuljahr 2026/27 an allen katholischen Schulen des Erzbistums gelten soll. Elternvertreter wandten sich in einem offenen Brief an Erzbischof Heße:

„Herr Erzbischof Heße, wir lehnen Ihr Rahmenkonzept zur sexuellen Bildung aus verschiedenen Gründen entschieden ab. Nicht nur, weil es der Lehre der Kirche widerspricht, sondern weil unsere Kinder in schwerwiegender Weise dadurch geschädigt werden.”

Das Erzbistum Hamburg erklärte gegenüber CNA Deutsch, das Konzept habe bei der Inkraftsetzung „große Zustimmung der Gesamtelternvertretung, der Schulleitungen sowie der Beauftragten für Schulpastoral” erhalten. Betroffene Elternvertreter widersprachen dieser Darstellung: „Leider wurde uns im zweiten Treffen deutlich gemacht, dass keine wirkliche Bereitschaft besteht, die problematischen Punkte des Rahmenkonzepts zu ändern.”

 

Quellen: EWTN.de, CNA Deutsch

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