„Regional” — Bischof Wilmers Ausrede gegen das Lebensrecht

Marsch für das Leben in Saarbrücken | 2025

Morgen versammeln sich Lebensschützer auf dem Münchner Königsplatz zum Marsch für das Leben. Der oberste Hirte der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, wird nicht dabei sein. Nicht einmal ein schriftliches Grußwort hielt er für nötig. Der Grund, den sein Büro nannte: zu „regional”. Als gäbe es Postleitzahlen für das fünfte Gebot.

 

Schweigen | Statement

Noch bezeichnender das Schweigen aus dem Erzbistum München und Freising. Kardinal Marx, in dessen Diözese der Marsch stattfindet, ließ die Anfrage zunächst unbeantwortet. Nach mehrfachem Nachhaken dann die Absage: Man werde sich „nicht äußern”. Zwei Worte, die mehr sagen als jeder Hirtenbrief.

Andere Bischöfe fanden die Worte, die Wilmer und Marx nicht fanden. Aus Köln kam ein Segenswort. Vom scheidenden Nuntius kam der Dank „im Namen des Heiligen Vaters” für alle, die den Wehrlosen eine Stimme geben.

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 100.000 ungeborene Kinder getötet. Derweil arbeiten die Grünen im Bundestag daran, Krankenhäusern das Recht zu nehmen, Abtreibungen abzulehnen. Und die Bischofskonferenz findet das Thema zu „regional”.

📍 Marsch für das Leben: Königsplatz, München, morgen 13 Uhr.

 

Quelle: Jungefreiheit

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