Nigeria: 303 entführte katholische Schüler und 12 Lehrer

In Nigeria hat sich erneut ein brutaler Angriff auf die christliche Gemeinschaft ereignet. Eine katholische Schule im Bundesstaat Niger wurde am frühen Morgen von bewaffneten Tätern überfallen – hunderte Kinder wurden verschleppt. Die Dimension dieser Entführung übertrifft selbst die berüchtigten Fälle der vergangenen Jahre und zeigt die dramatische Bedrohungslage für Christen in der Region.

Schlimmer als die Chibok Entführung 2014

Bei dem Angriff auf die St. Mary’s Catholic School in Papiri wurden insgesamt 303 Schüler und 12 Lehrkräfte entführt – darunter Mädchen und Jungen zwischen 10 und 18 Jahren. Frühe Berichte von 215–227 Entführten wurden nach der vollständigen Zählung nach oben korrigiert. Die Schule hatte trotz Warnungen über ein erhöhtes Anschlagsrisiko geöffnet, was später zu schwerer Kritik führte. Regierung und Sicherheitskräfte schickten Rettungsteams und ließen zahlreiche Schulen schließen, während hunderte Eltern weiterhin ohne Nachricht über ihre Kinder sind.

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