In einem aktuellen Schreiben vom 18. Februar 2026 hat Pater Davide Pagliarani, Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X., seine theologische Position gegenüber Kardinal Víctor Fernández nachdrücklich dargelegt. Dieses Dokument ist mehr als nur ein Brief: es ist eine klare Erklärung der seelsorglichen und theologischen Ausrichtung der Bruderschaft in Zeiten tiefgreifender kirchlicher Herausforderungen.
Der Notstand bleibt
Pater Pagliarani betont in seinem Brief den Wunsch nach einem ehrlichen, lehrmäßigen Austausch mit der römischen Glaubensbehörde. Gleichzeitig macht er deutlich, dass die Bruderschaft nicht bereit ist, ihre Überzeugungen im Gewissen aufzugeben, die sie aus der überlieferten Tradition Christi und der Kirche schöpft.
Ein entscheidender Punkt des Schreibens ist die Notwendigkeit der Weihe neuer Bischöfe durch die Priesterbruderschaft St. Pius X. Dies ist keine willkürliche Handlung, sondern eine pastorale Antwort auf den inneren Bedarf der Gläubigen nach gültigen Sakramenten und treuer Hirten-Begleitung. Die Bruderschaft sieht hierin die Verantwortung, das traditionelle Priestertum für die Zukunft zu sichern.
Pater Pagliarani zeigt damit eine Haltung, die nicht in Konfrontation um der Konfrontation willen steht, sondern in Standhaftigkeit aus Verantwortung vor Gott und den Seelen. Für alle, die sich ein fundiertes und sachliches Bild machen wollen, lohnt es sich, das gesamte Schreiben nachzulesen:
Offizielles Schreiben | Pater Pagliarani
In einer Zeit, in der viele Fragen offen stehen, bietet dieser Brief eine klare, kontinentierte Perspektive dessen, was es bedeutet, der überlieferten Sendung der Kirche treu zu bleiben.






