FSSPX bestätigt Bischofsweihen zum 1. Juli 2026

Montage Screenshot Youtube

Am 2. Februar 2026 hat die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) in einem offiziellen Kommuniqué aus dem Generalhaus bekanntgegeben, dass am 1. Juli neue Bischofsweihen stattfinden werden. Die Nachricht verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit weltweit und stieß auf außergewöhnlich großes Interesse – so sehr, dass die Internetseiten der Bruderschaft zeitweise nur schwer erreichbar waren, offenbar wegen des enormen Ansturms vieler Gläubiger, die auf diese Nachricht gewartet haben.

Rom wurde kontaktiert – doch die Anfragen blieben unbeantwortet

Die Entscheidung erfolgt aus einer ernsten geistlichen Notwendigkeit heraus, um die sakramentale Versorgung der Gläubigen auch in Zukunft sicherzustellen.

Im Kommuniqué heißt es zunächst ausdrücklich, dass Pater Davide Pagliarani seine Entscheidung öffentlich bekanntgab,

„den Bischöfen der Bruderschaft die Aufgabe zu übertragen, am kommenden 1. Juli neue Bischofsweihen vorzunehmen.“

Bereits im vergangenen August hat er sich in kindlicher Gesinnung um eine Audienz beim Heiligen Vater bemüht:

„Im vergangenen August ersuchte er um die Gunst einer Audienz beim Heiligen Vater und teilte ihm dabei seinen Wunsch mit, ihm in kindlicher Gesinnung die gegenwärtige Situation der Priesterbruderschaft St. Pius X. darzulegen.“

In einem zweiten Schreiben betonte er die besondere Notwendigkeit, den bischöflichen Dienst fortzuführen:

„In einem zweiten Schreiben äußerte er sich ausdrücklich über die besondere Notwendigkeit der Bruderschaft, die Fortführung des Dienstes ihrer Bischöfe sicherzustellen…“

Denn diese haben seit Jahrzehnten weltweit für die Gläubigen gewirkt,

„die seit nahezu vierzig Jahren die Welt bereisen, um den zahlreichen Gläubigen gerecht zu werden, die der Tradition der Kirche verbunden sind…“

Dabei geht es konkret darum, dass zum Heil der Seelen die Sakramente weiterhin würdig gespendet werden können:

„…und das Verlangen haben, dass zum Wohle ihrer Seelen die Sakramente der Weihe und der Firmung gespendet werden.“

Besonders bemerkenswert ist die Passage, dass aus Rom zwar ein Schreiben einging, dieses jedoch nicht auf die Anliegen der Bruderschaft einging:

„…ein Schreiben erhalten hat, das in keiner Weise auf unsere Anfragen antwortet…“

Daraus ergibt sich eine Situation, in der es keinen praktischen Weg mehr gibt, die dringende Notwendigkeit anders zu lösen. Pater Pagliarani ist daher zur Überzeugung gelangt,

„dass der objektive Zustand schwerer Not, in dem sich die Seelen befinden, eine solche Entscheidung erfordert.“

Ein notwendiger Schritt in Zeiten massiven medialen Drucks

Gerade in einer Zeit, in der jede kirchliche Entscheidung innerhalb von Minuten weltweit kommentiert und oft verzerrt wird, ist dieser Schritt zweifellos mutig. Die Priesterbruderschaft geht ihn nicht aus Trotz, sondern aus Verantwortungsbewusstsein für die Gläubigen, die an der überlieferten Liturgie und am unverkürzten katholischen Glauben festhalten.

Dass die Nachricht sich so rasant verbreitet, zeigt auch der außergewöhnliche Andrang auf die offiziellen Informationsseiten, die zeitweise kaum erreichbar waren.

Dienst am unverkürzten katholischen Glauben und der Tradition

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. existiert seit Jahrzehnten als Werk zum Schutz und zur Weitergabe des katholischen Glaubens in seiner Reinheit. Das Kommuniqué zitiert einige Aussagen aus dem Jahre 2024, um die Entscheidung und die Sichtweise des Generaloberen nachvollziehen zu können:

„Nur in der Kirche aller Zeiten und in ihrer beständigen Tradition finden wir die Gewähr, in der Wahrheit zu sein, sie weiterhin zu predigen und ihr zu dienen.“

Dabei geht es nicht um Selbsterhalt:

„Die Bruderschaft [St. Pius X.] sucht nicht hauptsächlich ihr eigenes Überleben: Sie sucht in erster Linie das Wohl der Gesamtkirche.“

Und ebenso wird betont, dass dies nicht im Geist der Rebellion geschieht:

„…ohne Bitterkeit, Rebellion oder Groll.“

Die Bruderschaft arbeitet seit Jahrzehnten dafür, dass der katholische Glaube unverkürzt verkündet wird, dass die überlieferte Liturgie gefeiert werden kann und dass die Sakramente würdig empfangen werden.

Das sollte jeden Katholiken, der die Kirche liebt, in tiefe Dankbarkeit versetzen.

Unterstützen Sie eine traditionelle katholische Stimme – unabhängig, unbeirrbar, treu.

Christkönigtum e.V. steht für eine klare, traditionsverbundene Mission des katholischen Glaubens – ohne Einfluss von Kirchensteuermitteln, parteinahen Organisationen, Großspendern oder politischen Interessen. Unsere mediale und karitative Arbeit als gemeinnütziger Verein finanziert sich ausschließlich durch die freiwillige Unterstützung von Gläubigen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dieses Laienapostolat fortzuführen und auszubauen.

Schnell und einfach per PayPal, uvm.:
Per Klick auf das Bild zur Spendenseite gelangen

Oder klassisch per Überweisung:

Bank: Stadtsparkasse Wuppertal
Empfänger: Christkönigtum e.V.
IBAN: DE36 3305 0000 0000 2079 85
BIC: WUPSDE33XXX
Verwendungszweck: Spende

Spenden an Christkönigtum e.V. sind steuerlich absetzbar. Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.

Vergelt’s Gott!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Verwandte Beiträge

Deutschland braucht eine klare katholische Stimme. Mit Ihrer Hilfe verschaffen wir ihr Gehör.

Die Zeit drängt. Während andere resignieren, gehen wir in die Offensive: Für die Tradition, für die Armen, für Christus. Aber dieser Kampf kostet Kraft und Ressourcen.

Unser Dank an Sie: Für jeden Spender lassen wir monatlich Heilige Messen im überlieferten Ritus lesen