Der hl. Robert Bellarmin schreibt:
„Sowie es demnach erlaubt ist, einem Papste zu widerstehen, welcher den Körper anfällt, so ist es auch erlaubt, dem zu widerstehen, welcher die Seelen beängstiget, oder den Staat verwirrt und umsomehr, falls er die Kirche zu zerstören trachtete. Es ist erlaubt, sage ich, ihm Widerstand zu leisten, indem man seine Befehle nicht erfüllt und verhindert, daß sein Wille realisiert werde. Jedoch ist es nicht erlaubt, ihn zu richten, oder zu strafen, oder abzusetzen, was nur blos Sache eines Höherstehenden ist.“
Streitschriften über die Kampfpunkte des christlichen Glaubens von Robert Bellarmin, Card. E. S. J. Uebersetzt von Dr. Viktor Philipp Gumposch. Dritter Band. Augsburg 1843, S. 403; https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10772389?page=407.






