Mitten im 30-jährigen Krieg, als die protestantischen Schweden brandschatzend ihr Unwesen trieben in deutschen Landen, half die Muttergottes den armen Menschen.
Die schwedischen Belagerer werden vertrieben, Dank der Muttergottes
Als die Stadt Mengen im Jahre 1632 von schwedischen Truppen belagert war, veränderte sich Gesichtsfarbe der Muttergottesikone in der Liebfrauenkirche. Das Marienbild von Mengen ist äußerst ungewöhnlich, da es aus Ton besteht. Es zeigt Maria gemeinsam mit Magdalena, Maria Kleophae und Salome, gemeinsam mit Johannes unter dem Kreuz. Dieses wunderbare Bild stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Ganz plötzlich wechselte die Gesichtsfarbe Mariens, zwischen rot und blass. Dieses Phänomen konnten sich die zahlreichen Zeugen nicht erklären. Doch eines war sicher, es hatte was zu bedeuten. In den Kriegswirren war eines sicher, dieses Zeichen bedeutet Gefahr. Ohne lange zu überlegen, riefen die Gläubigen die Hilfe Mariens an. Dieser Hilferuf fand Gehör. Innerhalb kurzer Zeit trafen Hilfstruppen ein und vertrieben die Schweden.
Maria erscheint über der Augustinerkirche in Konstanz
Im Jahr darauf, 1633 nach Christus, erschien Maria in Konstanz. Über der Kirche, die dem heiligen Augustinus gewidmet ist, und stärkte so den Kampfgeist der Soldaten und Verteidiger, welche die schwedische Belagerung durchbrachen. So wurde Konstanz von den feindlichen Truppen befreit. Nach der Belagerung wurde in Konstanz die Loretokapelle erbaut, welche heute noch durch eine Inschrift an diese himmlische Erscheinung erinnert.