Erneut Christenhass: Israelischer Soldat steckt Marienstatue eine Zigarette in den Mund

„Respektlos und empörend” — die Franziskanerkustodie verurteilt den Vorfall im südlibanesischen Christendorf Debel. Es ist bereits der zweite Übergriff dieser Art innerhalb weniger Wochen.

 

Müde Distanzierung und Maßnahmen

Die Empörung im katholischen Heiligen Land ist groß. Wie israelische Medien am Mittwochabend berichteten, wurde ein israelischer Soldat dabei fotografiert, wie er einer Marienstatue im südlibanesischen Christendorf Debel eine Zigarette in den Mund steckte. Das Bild kursierte zunächst in sozialen Netzwerken und löste international Bestürzung aus. Die Aufnahme entstand nach Angaben eines Armeesprechers bereits vor mehreren Wochen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Die israelischen Streitkräfte (IDF) kündigten wie immer eine Untersuchung an. Das Verhalten des Soldaten stehe im „Widerspruch zu den Werten, die von den Angehörigen der Armee erwartet werden”, erklärte ein Armeesprecher. Dem Soldaten drohten Disziplinarmaßnahmen. Es wirkt wie ständiges Zusammenbauen der immer selben Satzbausteine, die man für eine Erklärung nutzt, wenn Christus und die Muttergottes beleidigt werden.

 

Schon der zweite Vorfall in Debel

Brisant ist die Vorgeschichte: Ausgerechnet im selben Dorf hatte Ende April ein anderer israelischer Soldat eine Jesusfigur mit einem Hammer beschädigt — der Vorfall ging damals um die Welt. Wegen jener Tat wurden zwei Soldaten zu 30 Tagen Militärhaft verurteilt — der Täter selbst und der Soldat, der den Vorgang fotografiert hatte. Beide wurden zudem vom Kampfeinsatz abgezogen. Sechs weitere Soldaten, die anwesend waren, aber nicht eingeschritten waren, wurden zu „klärenden Gesprächen” einbestellt.

 

Franziskaner: „Klare Botschaft” gefordert

Die Franziskanerkustodie im Heiligen Land verurteilte den Vorfall als „respektlos und empörend” und forderte die israelische Regierung und das Militär auf, „zu handeln und eine klare Botschaft zu senden, dass solches Verhalten inakzeptabel ist”.

 

Quellen: vaticannews.va

Unterstützen Sie eine traditionelle katholische Stimme – unabhängig, unbeirrbar, treu.

Christköngtum e.V. steht für eine klare, traditionsverbundene Mission des katholischen Glaubens – ohne Einfluss von Kirchensteuermitteln, parteinahen Organisationen, Großspendern oder politischen Interessen. Unsere mediale und karitative Arbeit als gemeinnütziger Verein finanziert sich ausschließlich durch die freiwillige Unterstützung von Gläubigen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dieses Laienapostolat fortzuführen und auszubauen.

Schnell und einfach per PayPal, uvm.:

 Oder klassisch per Überweisung:

Empfänger: Christkönigtum e.V.
IBAN: DE36 3305 0000 0000 2079 85
BIC: WUPSDE33XXX

Spenden an Christkönigtum e.V. sind steuerlich absetzbar. Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.

Vergelt’s Gott!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Verwandte Beiträge

Deutschland braucht eine klare katholische Stimme. Mit Ihrer Hilfe verschaffen wir ihr Gehör.

Die Zeit drängt. Während andere resignieren, gehen wir in die Offensive: Für die Tradition, für die Armen, für Christus. Aber dieser Kampf kostet Kraft und Ressourcen.

Unser Dank an Sie: Für jeden Spender lassen wir monatlich Heilige Messen im überlieferten Ritus lesen