Am 13. April 2026 entfernte Papst Leo XIV. in Algier die Schuhe vor der weltgrößten Moschee Nordafrikas und bezeichnete sie als Ort, „wo so viele Menschen kommen, um Gott zu finden”. Pius XI. hatte solche Gleichsetzungen als Irrlehre verurteilt.
Ein Ort, der zu Gott gehört?
Am 13. April 2026 betrat Papst Leo XIV., die Schuhe nach muslimischem Brauch ausgezogen, die Große Moschee von Algier, die drittgrößte Moschee der Welt, und verbrachte dort knapp zehn Minuten in stiller Andacht neben Imam Mohamed Mamoun Al Qasimi. Was danach folgte, geht über einen Höflichkeitsbesuch weit hinaus.
Leo XIV. dankte dem Rektor der Moschee und erklärte wörtlich:
„a divine, sacred space where so many people come to pray to find the presence of the Most High, of God, in their lives.”
Auf Deutsch: Er beschrieb die Moschee als einen heiligen Raum, in dem Menschen kämen, um die Gegenwart des Höchsten, Gottes, in ihrem Leben zu finden.
Papst Leo XIV. bezeichnete die islamische Gebetsstätte als Raum Gottes selbst, als heiligen, gottgeweihten Ort. Damit ist eine Position eingenommen, die der überlieferten Lehre der Kirche diametral widerspricht.
Was die Kirche lehrt
Papst Pius XI. erklärte in Mortalium Animos (1928) alle religiösen Zusammenschlüsse außerhalb der Kirche Christi für verfehlt und warnte ausdrücklich vor einer Gleichsetzung der Religionen. Extra Ecclesiam nulla salus: Außerhalb der Kirche gibt es keine Erlösung. Eine Moschee, in der das Gebet ausdrücklich nicht an den dreieinigen Gott, nicht an Christus, nicht an den Erlöser gerichtet wird, kann kein Raum Gottes in jenem Sinne sein, den Leo XIV. evoziert.
Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht. – Johannes 5,23.
In seiner Ansprache vermied Leo XIV. jede Erwähnung Christi. Er sprach vom „Höchsten”, von „Gott”, von „Seinen Kindern”. Das sind absichtlich generische Begriffe, für islamische Ohren akzeptabel, für die Mission ungeeignet.
Quellen: Vatican.va





