Priesterlicher Zölibat und Missbrauch – Kardinal Fernández’ Angriff auf die Priester

Der vatikanische Kurienkardinal Fernández, Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre, bringt den apostolischen priesterlichen Zölibat mit Missbrauch in Verbindung. Damit macht er jeden katholischen Priester zu einem Verdächtigen.

Jeder katholische Priester ein Verdächtiger?

Wie mehrere Medien unabhängig voneinander berichten, sagte Kardinal Fernández bei der Vorstellung eines Dokuments über Monogamie, dass Priester aufgrund der Ehelosigkeit an Einsamkeit leiden würden. Aus dieser Einsamkeit würde Missbrauch entstehen. „Mein Gefühl der Leere, der Einsamkeit, meine psychologischen Probleme muss ich auf andere Weise lösen“, sagte der Kurienkardinal, laut dem liberalen Medium katholisch.de. Eine absolut skandalöse Aussage. Pädophilie entsteht nicht aus Einsamkeit. Pädophilie selbst gilt als sexuelle Präferenzstörung. Es geht den Tätern um Macht und Befriedigung ihrer perversen Vorstellungen. Psychische Belastungen treten häufig zusätzlich auf, sind aber eher Folge der Situation als deren Ursprung. Diese perverse Neigung ist nicht das Ergebnis von angeblicher Einsamkeit durch Ehelosigkeit.

Kein vermehrter sexueller Missbrauch durch Zölibat

Die Realität zeigt ein ganz anderes Bild. Die meisten Täter sind verheiratet und Familienväter. Ein Motiv aus Einsamkeit ist ausgeschlossen. In 60–80 % der Fälle des Missbrauchs handelt es sich um Jungen. Ein Sehnen nach einer Ehefrau ist daraus nicht erkennbar. Ebenso ist die Kirche nicht überproportional in Missbrauchsfällen verwickelt, wie manche linke Medien uns gerne glauben machen wollen. Häufiger werden Lehrer, Pflegekräfte, Sporttrainer oder Familienmitglieder als Täter identifiziert. Die Täter leben in der Regel nicht enthaltsam oder gar zölibatär — und sind meist auch nicht einsam. Es handelt sich, wie bereits erwähnt, um eine sexuelle Störung und nicht um das Resultat der Ehelosigkeit. Wer sich nach einer Ehefrau sehnt, sehnt sich nach einer Frau und nicht nach einem Kind.

Die Selbstzerstörung der Kirche

Die Selbstzerstörung der Kirche setzt sich ungehindert fort. Die Arbeit der katholischen Kirche kreist seit dem Pontifikat von Papst Franziskus permanent um sexualisierte Themen. LGBTQ, Segnung homosexueller Partnerschaften, Aufhebung des Zölibats und auch das Frauenpriestertum gehört dazu. Die Verkündigung des Glaubens bleibt auf der Strecke. Die Kirche büßt ihr Ansehen ein. Wer nimmt die Kirche heute noch ernst, wenn er so etwas permanent liest? Der Zölibat ist die letzte Bastion gegen eine schrankenlose Infiltration durch vermeintlich feindliche Kräfte — etwa Freimaurer, Satanisten oder Kommunisten —, da diese die Bürde des Zölibats nicht tragen wollen. Die Schutzmauer wird eingerissen. Doch Christus versprach uns, dass die Pforten der Hölle die heilige katholische Kirche nicht überwältigen werden. Die Devise lautet: zurück zur Tradition, zurück zur Alten Messe, zurück zur Mundkommunion und zurück zum vorkonziliaren Glauben der heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.

 

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