Vatikanbibliothek richtet Gebetsraum für Muslime ein

Einst war man bemüht zu träumen, Rom mit Waffengewalt zu erobern. Heute geschieht es mit Forderungen. Die Entscheidung der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek, einen eigenen Gebetsraum für Muslime einzurichten, hat viele Gläubige tief erschüttert. Offiziell begründet wurde die Maßnahme damit, muslimischen Forschern während ihrer Studien die Möglichkeit zum Gebet zu geben. Die Bibliothek sei, so hieß es, eine „Universalbibliothek“, die Schriften zahlreicher Religionen beherberge – darunter auch alte Koranausgaben.

Muslime fordern – Rom handelt

Doch was als Geste der Offenheit präsentiert wird, offenbart in Wahrheit das fortschreitende Abrücken vom katholischen Selbstverständnis. Die Kirche, die unmissverständlich bezeugt, dass allein im Namen Jesu Christi und der katholischen Kirche das Heil zu finden ist, öffnet nun im Herzen des Vatikans Räume für Gebete zu einem anderen “Gott”. Damit wird die erste und grundlegende Wahrheit des Glaubens – „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ – praktisch verleugnet.

Ein solcher Schritt ist mehr als nur ein Symbol. Er zeigt, wie tief der Relativismus bereits in die höchsten Institutionen der Kirche eingedrungen ist. Der Glaube an den dreifaltigen Gott wird zunehmend auf eine Stufe mit nichtchristlichen “Religionen” gestellt, als seien sie gleichwertige Wege zu Gott. Die Folgen sind fatal: Wenn selbst im Vatikan die klare Grenze zwischen Wahrheit und Irrtum immer stärker verwischt wird, verliert die Kirche ihre geistliche Autorität und ihre missionarische Sendung.

Die Einrichtung eines muslimischen Gebetsraums dort, wo die Kirche einst das Licht des Evangeliums in die Welt hinaustrug, wirkt wie eine Umkehrung der Ordnung. Es ist, als würde man die Stätte, die Christus geweiht ist, einer fremden Anbetung öffnen – aus falsch verstandener Toleranz und unter dem Deckmantel des Dialogs. Doch es ist nicht verwunderlich. Papst Leo XIV. hat in seinen Ansprachen unmissverständlich klargestellt, dass er Muslime, Hindus, Protestanten und Orthodoxe als “Brüder und Schwestern” anerkennt. Dieser Schritt ist nur die praktische Umsetzung dieser Haltung.

Wer in Treue zur überlieferten Lehre steht, kann in diesem Vorgang nichts anderes erkennen als eine Entweihung und einen Schritt weiter auf dem Weg der Selbstauflösung. In einer Zeit, in der Christen in islamischen Ländern verfolgt werden, ist der Bau eines islamischen Gebetsraums im Vatikan wie ein geistlicher Kapitulationsakt.

Der Modernismus zerstört sich selbst.

 

Quellen: kath.net | Lifesitenews

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